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Games Lift: tool1 setzen auf ihre Community

Ein Trio mit einem großen Plan und einer klaren Strategie: das sind tool1. Ihr Projekt „The Invitation“ hat bereits Achtungserfolge erzielt. Jetzt schmieden sie Pläne für das kommende Jahr und nehmen ihr Publikum in den Blick, bevor sie im kommenden Jahr durchstarten. Mehr in dieser Ausgabe unseres Games Lift Log.

Wenn Martin, Timo und Stephen zusammen sitzen, dann wird viel gelacht. Noch bevor das Team von tool1 über Projekte oder Spiele reden kann, macht die Chemie zwischen den dreien Spaß. „Martin und ich haben schon vor 13 Jahren im Studium mit gemeinsamen Projekten angefangen“, erzählt Timo Becker, Creative Director und Projektmanager von tool1.

Mitgründer Martin Kleingräber hatte die Vision für „The Invitation“. Im Games-Master-Studium an der HAW Hamburg hat er dann mit Stephen Sommerfeld den heutigen Technical Director von tool1 kennen gelernt. „Es war schnell klar, dass Martin und ich gut zusammenarbeiten können.“, erzählt Stephen, „und mit Timo ging es auch schnell.“ Das Trio war komplett.

Die Drei planen und besprechen viel, haben sich dabei aber nach eigenem Bekunden noch nicht einmal gestritten. Mit „The Invitation“ entwickeln sie nicht ihre einzige Idee, aber ihr „Herzensprojekt“. Martin kann genau erklären, warum die Spielidee „modular aufzubauen“ ist und sich als Rückgrat für eine Firma eignet. Spiel und Studio sollen miteinander wachsen.

Martin, Timo und Stephen diskutieren am Konferenztisch des Code Working Space die nächsten Schritte | Foto: Selim Sudheimer

Aus dieser Überzeugung haben tool1 ein frisches Konzept geformt. „The Invitation“ soll ein Looter-Shooter mit einem realistischen 3D-Grafikstil und innovativen Ideen werden. Die Interaktion zwischen den Spieler*innen spielt eine besondere Rolle; unter anderem wird es Player Quests geben. Ein Hilferuf, ein Kopfgeld auf Griefer oder gemeinsame Raid-Planung – vieles ist möglich.

Die Ideen kommen bei vielen Genre-Fans gut an. Letztes Jahr berichteten Gamestar, MeinMMO und andere Fachmedien nicht nur in Deutschland über das Projekt. Eine Kickstarter-Kampagne fand große Aufmerksamkeit, erreichte aber nicht ihr Ziel. Doch Geld ist nicht alles. Kickstarter bescherte neue Kontakte, anhaltende Aufmerksamkeit und vor allen Dingen eine starke Community. „Wir haben den Unterstützern Keys zugesagt“, erklärt Timo. Hunderte Menschen stehen für Testläufe zur Verfügung.

Ein Publikum zu überzeugen und an sich zu binden, ist gerade für Onlinespiele wie “The Invitation” unverzichtbar. Hier sehen tool1 ihre nächste große Aufgabe. Sie wollen im Inkubator „denken, filtern und besprechen“, wie Timo erklärt. Es muss darum gehen, noch mehr Menschen an das Projekt zu binden und auf den Discord-Server zu locken. Demnächst soll auch eine Patreon-Kampagne starten, der Kontakt zur Community noch enger werden.

Game-Visual zu "The Invitation" | Grafik: tool1

Der Kontakt nach außen ist für tool1 besonders wichtig. Das liegt schon an der Teamgröße. Bisher wurde mit Freelancer*innen gearbeitet, um 3D-Assets oder Animationen für „The Invitation“ zu entwickeln. Natürlich wollen tool1 auch wachsen und das Team mittelfristig vergrößern. Doch sie gehen einen Schritt nach dem anderen.

Den Inkubator nutzen tool1 gezielt zum Netzwerken. Die Lektion haben sie bereits vorher gelernt und sich etwa Rat beim deutschen Kickstarter-Team oder bei anderen Studios der Hamburger Indieszene geholt. Der Input von so vielen Leuten im Games Lift Inkubator sei wertvoll, erklärt Stephen, das sei eine Motivation zum Fragen.

Tool1 wollen zeigen, wie sie arbeiten, und Transparenz beweisen. „Das kann uns von der etablierten AAA-Konkurrenz abheben“, urteilt Martin. Auf die Bedürfnisse der Fans zu antworten, Inhaltsentscheidungen gläsern sichtbar zu machen, ist der Anspruch. Bisher läuft das gut. „Unsere Community ist toll“, sagt Timo. Für ihn ist der Kontakt ein besonderer Spaß; er hat in der Vergangenheit Developer Streams gemacht und freut sich darauf, im nächsten Jahr wieder mit einem Contentplan und fest getakteten Streams durchzustarten.

Bis „The Invitation“ in den Early Access startet, wird es noch dauern. Tool1 gehen gründlich vor. Doch die Reise hat schon begonnen. Wer dem Projekt folgen will, der kann jetzt auf Twitter oder dem Discord-Server vorbeischauen.

tool1 in der Hamburger HafenCity | Foto: Selim Sudheimer

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