Weitere Initiativen der Hamburg Kreativ Gesellschaft
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Weitere Initiativen der Hamburg Kreativ Gesellschaft

Games Lift: Fliegender Start im dritten Jahr

Augenblick, wie hat eigentlich der dritte Games Lift Inkubator angefangen? Routiniert. Das Programm hat mit der Erfahrung aus zwei Jahren intensiver losgelegt denn je. Gut, dass diesmal auch eine Verschnaufpause eingeplant ist.

(Foto oben: Die fünf Teams im Games Lift Inkubator 2022, zusammen mit dem Gamecity Hamburg Team | Foto von Jan-Marius Komorek / Hamburg Kreativ Gesellschaft)

Wenn es losgeht, dann richtig: Zwei Wochen nach dem Kick Off haben der Games Lift Inkubator - und vor allem die fünf teilnehmenden Teams - nicht nur Begrüßungs- und Check-In-Events gesehen, sondern auch bereits sechs Workshop-Termine. Die Workshops sind eine Hauptattraktion des Programms. Sie führen unsere Teilnehmer*innen durch die Themenfelder und vermitteln wichtiges Branchenwissen. Epic-Games-Veteranin Heather Chandler hat Projektmanagement auf den Plan gesetzt, Branchen-Experte Steffen Rühl ein mehrteiliges Pitch-Training eröffnet, und Michael Schieben hat in seine Business-Canvas-Methode Product Field eingeführt. Schieben ist seit dem ersten Inkubator an Bord – eine Premiere gab es diesmal aber trotzdem. Erstmals findet sein kompletter Workshop als Präsenzveranstaltung statt. Das gilt in diesem Jahr für mehrere Events!

Natürlich bleiben auch Videokonferenzen ein wichtiges Format im Inkubator. Expert*innen aus aller Welt kommen ressourcensparend per Zoom zu uns. Brancheninsider wie Simon Carless oder Cassia Curran halten nicht nur Vorträge, sondern beraten die Projekte in ihren Workshops auch individuell.

Die neuen Games Lift Teams erhalten beim Kick-Off-Event wichtige Infos über den Ablauf des Inkubator-Programms vom Gamecity Hamburg Team (Foto von Jan-Marius Komorek / Hamburg Kreativ Gesellschaft)

Zeit zum Luftholen

Dass die Arbeit intensiv und konzentriert ist, gehört bei einem Inkubator-Programm zwingend dazu. Umso wichtiger ist es, die Teams zu unterstützen. Schon immer hat das Gamecity-Team sich um eine gute Stimmung und einen Ausgleich zum produktiven Stress bemüht. Diesmal geht es noch einen klaren Schritt weiter, erklärt Projektmanagerin Margarete Schneider: „Wir haben eine echte Pausenwoche im Programm.“ Das hat mehrere Vorteile. Schneider weist auf die laufende Arbeit an den Projekten hin. Außerdem benötigen Teams Freiräume für bestehende Aufträge. Und wer mehrere Bälle in der Luft halten muss, der sollte auch mal ein paar Tage verschnaufen dürfen.

Die Pausenwoche Anfang Oktober liegt zudem an einer strategisch günstigen Stelle – noch vor dem Milestone Pitch, in dem Teams das erste Mal ihre Fortschritte zeigen. Auch bei guter Vorbereitung kann so eine Abgabesituation Stress auslösen.

Zeit zum Kennenlernen

Und für Teams, die noch Luft haben, bietet Gamecity Hamburg ohnehin zahlreiche Möglichkeiten. Daniel Stehlik arbeitet mit seinem Team Godcomplex an dem Multiplayer-Partyspiel Stack’em Up; er freut sich etwa über die Unterstützung beim Networking. Hier könne er „viele verschiedene Leute aus der Industrie kennenlernen“. Ohne die Unterstützung sei es viel schwieriger, solche Kontakte zu knüpfen. Beim Kick Off vor zwei Wochen dagegen plauderten Branchenveteran*innen und Teams bis in den späten Abend hinein bei Snacks und Kaltgetränken.

Die Teilnehmer*innen des Games Lift Inkubators vernetzen sich beim Ausklang des Kick-Off-Events mit Mentor*innen und Coaches (Foto von Jan-Marius Komorek / Hamburg Kreativ Gesellschaft)

Die Atmosphäre ist auch für prämierte Medienprofis etwas Besonderes. Von dem “nahezu fürsorglichen Engagement aller Beteiligten”, auch der anderen Teams, zeigt sich Niko Tziopanos beeindruckt. Tziopanos und seine Kollegen vom Team About Cannons + Sparrows bringen über 20 Jahre Erfahrung in kreativer Medienarbeit mit. Für das gestandene Trio sind “Umfang und Tiefe des Programms” eine Überraschung und eine “positive Herausforderung”, erklärt Tziopanos.

Diese Freude auf große Aufgaben ist auf beiden Seiten sichtbar. Die Begegnung mit neuen, talentierten Menschen in der Branche ist natürlich auch für unsere Mentor*innen ein Gewinn. Die Dozent*innen in unseren Workshops zeigen sich ebenfalls offen und dankbar für den regen Input. Eine besondere Bestätigung für das Konzept des Inkubators ist die hohe Zahl der Expert*innen, die über mehrere Inkubator-Jahrgänge hinweg dabeibleiben.

Die geräuschlos angelaufene Arbeit wollen wir auch in diesem Blog gar nicht stören. Nur ein bisschen – in den kommenden Wochen werden wir hier die einzelnen Teams vorstellen und einen Blick auf die Geheimwaffe der Gamecity werfen: das Mentor*innen-Netzwerk.

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