Weitere Initiativen der Hamburg Kreativ Gesellschaft
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Games Lift 2021 - Das ist neu

Unser erster Games Lift Incubator 2020 war ein Erfolg, nun haben wir das Programm für die neuen Games Lift Teams 2021 weiter angepasst. Finde heraus, was neu ist und was verbessert wurde in unserem Incubator Log #3

Den Games Lift Inkubator gab es erstmals 2020. Er war ein Erfolg. Deswegen kehrt er mit allen Kernelementen zurück. Aber irgendwas ist ja immer, um nicht zu sagen: Jede Evaluation fördert Verbesserungspotentiale zutage. Gamecitys Project Lead Dennis Schoubye und Project Managerin Margarete Schneider erklären, was sich in diesem Jahr verändert – und was unbedingt beibehalten werden soll.

Dennis Schoubye und Margarete Schneider von Gamecity Hamburg
 

Margarete Schneider ist vor allem dankbar, wenn sie über die Premiere des Games Lift Inkubators im Vorjahr redet. Das liegt nicht nur an dem guten Gefühl, dass ein Plan funktioniert hat. Es liegt vor allem an dem Faktor, den sie nicht umfassend in der Hand hatte: Die Teams seien „großartig“ gewesen, schwärmt sie, hätten „einander geholfen und den Inkubator mit Leben gefüllt.“

Die fünf geförderten Teams aus dem letzten Jahr haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sind aber auch weiterhin eng mit Gamecity Hamburg verknüpft. Ole Jürgensen hat sich etwa mit seinem VR-Projekt Crumblingerfolgreich auf die Prototypenförderung beworben. „Bei der Bewerbung hat man deutlich gesehen, was Ole alles aus dem Inkubator mitgenommen hat“, erzählt Schneider. Das war auch für Dennis Schoubye ein Highlight: „zu sehen, wie konkrete Tipps von Mentor*innen aufgenommen und in die eigenen Projekt-Pitches eingebaut wurden.“

Der Inkubator bietet den Teams einen sicheren Raum, in dem auch grundsätzliche Fragen zur Ausrichtung der Projekte Platz finden. Konstruktive Vorschläge können angenommen und verarbeitet werden, bevor es an die Öffentlichkeit geht.

Neue Teams, neue Themen

Fast klingt es so, als könnte alles so bleiben. Doch ein Motor für Veränderungen läuft bereits: Neue Teams bringen ihre eigenen Wünsche und Herausforderungen mit. Diesmal ist der Mix anders als im letzten Jahr.

Damit ändern sich auch einige Workshops. Das Programm beschreibt Schneider als ein Gerüst, bei dem viele bewährte Teile gleich bleiben, das aber von und mit den Teams ausgestaltet wird. Zur Wahl der Workshopleiter*innen gab es in der letzten Runde wichtiges Feedback. Dass große Namen wichtig sind und wertvoll im Netzwerk, war klar. Doch bei den Teams kamen laut Schneider „gerade auch kleine Indies“ gut an – wenn sie erzählen konnten, wie sie „vielleicht auch mal hingefallen sind, und sich wieder aufgerappelt haben“, war das inspirierend.

Viele Workshopthemen bleiben wichtig, vor allem die geschäftlichen. Doch in einigen Bereichen gehen die individuellen Bedürfnisse auseinander. Um darauf besser einzugehen, wurde der Inkubator schon im letzten Jahr ausgebaut. Schneider erklärt, dass während des laufenden Programms zwei Zusatzangebote entstanden sind; erstens „individuelles Follow-up-Coaching“ in den zwölf Monaten nach dem Graduation Pitch, zweitens ein Zeitkontingent bei einer auf Indie Games spezialisierten PR-Agentur. Weil die Neuerungen gut angenommen wurden, sind sie ab sofort „bewusst von Anfang an dabei.“ Auch Schoubye findet es besonders wichtig, dass der Kontakt nicht abreißt, dass es nach den Workshops weitergeht. Er will langfristig dazu beitragen, dass Teams erfolgreich den nächsten großen Schritt nehmen; drei Monate sind dafür wenig Zeit.

Wir bleiben in Kontakt

 
Networking ist ein wichtiger Teil von Games Lift

Der Austausch auf Augenhöhe ist für Schoubye zentral: „Netzwerken ist für uns genauso wichtig wie für unsere Games Lift Teams.“ Dass die Teams sich rege auf Discord austauschen, dass sie untereinander den Kontakt halten, freut ihn besonders. Er will schließlich erreichen, dass die Games Lift Alumni ihr Wissen im Netzwerk von Gamecity weitergeben und damit selbst zu Mentor*innen werden.

Bedingt durch die Corona-Pandemie wurden wesentliche Teile des Inkubators im letzten Jahr online veranstaltet. Das spart Zeit im vollen Arbeitstag und es kommt den internationalen Speaker*innen entgegen. Aber die persönliche Begegnung soll wieder wichtiger werden. Den Kontakt unter den Teams wollen Schneider und Schoubye „weiter fördern“. Auch die beiden freuen sich auf mehr persönlichen Austausch; auch gemeinsam mit Mentor*innen aus der Region.

Solche Vorteile des Games Lift Inkubators sind im Vorfeld weniger gut greifbar. Schneider berichtet, im Vorfeld hätten Teams bei einer Befragung als wichtigsten Grund für die Bewerbung die „finanzielle Förderung“ angegeben – der Nutzen war eben im Vorfeld kalkulierbar. Doch mit dem Lauf des Programms wurden andere Punkte wichtiger bewertet. Das ist eine Bestätigung für Schneider und Schoubye, die sich um eine gute Balance zwischen den Leistungen bemühen.

Allein sind die beiden nicht bei der Herausforderung. Projektmanager Daniel Hericks unterstützt in diesem Jahr die Durchführung des Inkubators und ist pünktlich zum Start an Bord des Gamecity Hamburg Teams gekommen.

Beim Games Lift Inkubator soll es um nachhaltiges Wachstum gehen und nicht um Start-ups, die möglichst schnell möglichst hoch springen. Deswegen wird die Dauer jetzt auch anders kommuniziert. „Wir haben eine dreimonatige Intensivphase und danach 12 Monate für die individuelle Arbeit.“, sagt Schneider. Auch danach sollen die Teams durch das Netzwerk unterstützt werden. Auch, wenn sich immer etwas ändern muss – Gamecity Hamburg plant langfristig.

News

3 Jahre Games Lift: Gut gereift

Drei erfolgreiche Jahre liegen hinter dem Games Lift Inkubator. Bevor wir die vierte Runde starten, werfen wir einen Blick zurück. Denn unsere Alumni haben einiges vorzuweisen.

Games Lift: Ein Inkubator wächst zusammen

Zum Abschluss des Games Lift Inkubators 2022 durften alle fünf Teams noch einmal demonstrieren, was sie in drei Monaten geleistet haben. So ein Termin kann Hochdruck bedeuten. Doch die Nervosität hielt sich in Grenzen. In gelöster Atmosphäre reihten sich starke Präsentationen aneinander.

Games Lift: Team Marty schießen um die Ecke

Die Titelheldin wirkt jung und hitzköpfig, das Team hinter ihr erfahren und reflektiert: Babsi Bullet wird ein actionreicher Puzzle-Plattformer für Touchscreens. Für Team Marty ist das Spiel ein Herzensprojekt mit echter Handarbeit.

Games Lift: Team ACAS freunden sich mit Kanonen und Spatzen an

Kaum ein Spiel sieht schon von weitem so entwaffnend aus wie das Metroidvania About Cannons & Sparrows: Aus einem unscheinbaren Ei schlüpft eine kleine Kanone. Die erfahrenen Animationsspezialisten von Team ACAS haben zwar noch kein fertiges Spiel, aber eine starke Vision.

Games Lift: Elin Meinecke sät Vielfalt

Das Team hinter dem Farm-Sim-Rollenspiel Evergreen Garden besteht aus einer Person: Elin Meinecke ist für Art und Game Design ihres Projektes allein verantwortlich. Sie bringt einen Studienabschluss in Illustration mit. Und eine kreative Vision aus dem Garten.

Games Lift: Team Metacore suchen die Herausforderung

Sie haben viel zu tun. Sie haben große Ziele. Aber darüber verlieren sie nicht die gute Laune; beim Tischgespräch mit Team Metacore gibt es nicht nur kompetente Antworten zu hören, sondern auch viel Gelächter. Die Stimmung könnte sich auf ihr Projekt übertragen.

Games Lift: Menschen machen den Inkubator

Den Games Lift Inkubator kann es nur geben, weil eine große Zahl von Expert*innen ihn unterstützt, Teams coacht und vernetzt. Über 35 Branchenveteran*innen sind in verschiedenen Funktionen dabei, viele nicht zum ersten Mal. Wir haben gefragt: Warum machen die das?

Games Lift: Team Godcomplex hat sich das gut überlegt

Was machen eigentlich die Nachwuchsentwickler*innen von Team Godcomplex im Games Lift Inkubator? Sie machen ihr drittes Spiel. Das Quartett hat sich früh im Studium formiert und zieht seitdem durch. Mit dem Multiplayer-Partyspiel Stack’em up wollen sie zeigen, was sie bis hierhin gelernt haben.

Games Lift: Fliegender Start im dritten Jahr

Augenblick, wie hat eigentlich der dritte Games Lift Inkubator angefangen? Routiniert. Das Programm hat mit der Erfahrung aus zwei Jahren intensiver losgelegt denn je. Gut, dass diesmal auch eine Verschnaufpause eingeplant ist.

Games Lift 2022: Das sind die fünf Teams

Fünf Teams haben mit ihrem Pitch das Games Lift Vergabegremium vom Potential ihrer Games-Projekte überzeugt. Am 12. September startet für sie der Games Lift Inkubator als in Deutschland einzigartiges Förderprogramm, das die Teams mit einem dreimonatigen Workshop- und Mentoring-Programm mit internationalen Branchenexpert*innen, 15.000 Euro finanzieller Förderung und Arbeitsplätzen in einem Hamburger Co-Working Space voranbringt. Gratulation an alle Teams und wir freuen uns sehr darauf, wie sich eure Projekte weiterentwickeln!

Games Lift: Lohnt sich das?

Wenn etwas gut bei uns läuft, dann schieben wir es weiter an. Das ist auch unser Plan für den Games Lift Inkubator. Nach zwei erfolgreichen Runden wartet unser Förderprogramm ein drittes Mal auf Teams mit starken Visionen und großen Zielen. Nur ein paar Tage haben Bewerber*innen noch Zeit.

Games Lift Incubator - Erfahrungsbericht der Alumni

Der Games Lift Incubator geht 2022 bereits in die dritte Runde! Wir haben die Gelegenheit genutzt und drei Alumni der letzten zwei Jahre nach ihren Erfahrungen mit dem Programm gefragt. Da es sich um drei sehr unterschiedliche Projekte handelt, waren wir besonders neugierig ihre Eindrücke zu hören. Ihr könnt euch noch bis zum 14. Juni für die diesjährige Ausgabe des Games Lift Incubator bewerben. Wir hoffen, dass diese Berichte über den Inkubator euch bei eurer Entscheidung für eine Bewerbung helfen werden.

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