Weitere Initiativen der Hamburg Kreativ Gesellschaft
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Games Lift: Hält jetzt noch länger

Der Games Lift Inkubator von Gamecity Hamburg macht es dieses Jahr genauso, wie in den Jahren zuvor: Er entwickelt sich weiter.

Ab sofort können sich Developer-Teams für die nächste Runde unseres Games Lift Inkubators bewerben. Damit verbunden sind nicht nur 15.000 Euro finanzielle Unterstützung, sondern auch Workshops mit branchenbekannten Expert*innen, Raum und Platz zum Netzwerken, und nicht zuletzt persönliches Mentoring, das individuell auf jedes Team und jedes Projekt eingeht. 

„Uns ist es wichtig, die Teams langfristig zu begleiten“, erklärt Projektmanagerin Margarete Schneider. Den Kontakt zu Alumni zu halten, war schon immer ein erklärtes Ziel von Gamecity Hamburg. Und im Lauf der Jahre hat sich gezeigt, wie sehr sich der anhaltende Kontakt lohnt. 

Das Netzwerk wirkt 

Einer der das bezeugen kann, ist Ole Jürgensen – er war Teilnehmer der ersten Games-Lift-Runde 2020. Die Arbeiten an seinem niedlichen, aber fordernden VR-Roguelike „Crumbling“ sind weit fortgeschritten. „Man lernt viele gute Leute kennen“, bezeugt Jürgensen. Das habe ihm auf allen möglichen Wegen geholfen: Zum einen habe der Austausch mit anderen Teams ihm Mut und Motivation gegeben. Zum anderen haben sich auch konkrete Synergien ergeben. „Ich arbeite mit Roman von „Leif's Adventure“ zusammen.“ Der Kollege aus einem anderen Team war mit seinem Knowhow genau der richtige, um die Comics zu animieren, die in Jürgensens VR-Spiel die Geschichte erzählen. 

Ole Jürgensen von Crumbling Games

Die Workshops machen eine intensive Phase zu Beginn des Inkubators aus. In diesen drei Monaten werden Weichen gestellt, damit die ambitionierten Projekte schnell vorankommen können. Wichtig war für Jürgensen dabei zum Beispiel Michael Schieben, Ko-Schöpfer der Product-Field-Methode und Leiter eines beliebten Workshops zum Thema. Der Termin war „hilfreich dabei, eine neue Perspektive auf das eigene Projekt im Ganzen zu gewinnen und sich auf die wesentlichen Aspekte zu konzentrieren“, erinnert sich Jürgensen. Sich mit der Methode noch einmal zu sortieren, war für ihn ein gutes Gegenmittel, damit er sich nicht „im Klein-Klein verliert“. 

Die kleinen Schritte hat Jürgensen hinter sich. „Crumbling“ steuert noch dieses Jahr auf eine Veröffentlichung zu. 

Ein Jahr gemeinsam 

Über solche nachhaltigen Effekte freut sich das Projektteam von Gamecity Hamburg. Aber schon während des Inkubators geht es um mehr als Netzwerken, Geld und Workshops. Eine Schlüsselrolle spielt das individuelle Mentoring. Um es noch stärker zu gewichten, will Gamecity die Betreuung der Teams „auch nach der Workshopphase weiter intensivieren“, erklärt Margarete Schneider. „Regelmäßige Treffen über die gesamte Laufzeit“ sollen dabei helfen, Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten zu erkennen. 

Die Maßnahmen zielen genau auf eine Herausforderung, die Jürgensen anspricht, und die jede*r kennt, der schon einmal ein Projekt gemanagt hat: Den Überblick behalten, den aktuellen Stand richtig einordnen und regelmäßig konkrete Antworten auf die Frage finden, welcher Schritt als nächstes kommt. Hier setzt Gamecity Hamburg mit einer zusätzlichen Hilfeleistung an. Neu geschaffen wird eine Gruppe von fünf Mentor*innen, welche die Teams intensiv und individuell begleiten. Bei den Treffen wird es darum gehen, das Konzept und die Strategie zu prüfen. 

Der Games Lift Inkubator dauert also ein Jahr, und geht weit über die Workshop-Phase hinaus. Er soll Teams einen sicheren Rahmen geben, Raum und Zeit schaffen, um schnell voranzukommen; und das in einem freundlichen und respektvollen Umfeld. Dazu wird in diesem Jahr auch ein neuer Innovationsraum in der HafenCity gehören, der verschiedene Branchen der Kreativ Gesellschaft Hamburg zusammenbringt. Mehr dazu werden wir in den kommenden Monaten verraten. 

Darauf sollten kreative Teams aber nicht mehr warten. Sie sollten sich bewerben. Und zwar jetzt. 

Zur Bewerbung: https://gamecity-hamburg.de/de/inkubator/

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