
Welken
von Studio Gutheil
Mit 60.000 € gefördert
Prototypenförderung 2026 / 1
„Silent Hill trifft John Carpenter im Herzen Deutschlands.“
Einmal im Jahr öffnet ein kleines deutsches Dorf seine Türen für die Toten. Dieses Jahr kommen sie wirklich. „Welken“ ist ein beklemmendes Survival-Horror-Spiel im atmosphärischen PSX-Retro-Look, das tief in ein düsteres deutsches „Heimathorror“-Setting der frühen 90er Jahre eintaucht. Gejagt von einer unerbittlichen KI müsst ihr in der melancholischen Vertrautheit der deutschen Provinz überleben, umgeben von abgelegenen Höfen, weiten Feldern und Waldstücken. Durch die dynamische Verteilung von Gegenständen und NPCs gleicht kein Spieldurchlauf dem anderen, und jeder Versuch wird zu einem neuen, unberechenbaren Albtraum.

Über das Spiel
Was „Welken“ aus der Masse der Indie-Horrorspiele herausstechen lässt, ist nicht nur die handgemachte, detailverliebte Ästhetik mit komplett eigens erstellten 3D-Assets und einem packenden Original-Soundtrack. Diese maßgeschneiderte PSX-Optik fängt die raue, melancholische Atmosphäre des deutschen „Heimathorrors“ perfekt ein. Es sind jedoch vor allem die unberechenbaren Systeme unter der Haube, die das Spiel so besonders machen. „Welken“ bricht mit der Vorhersehbarkeit geskripteter Jumpscares. Stattdessen werdet ihr von einer komplexen Stalker-KI gejagt. In der absoluten Dunkelheit der Allerseelennacht verfolgt sie euch unerbittlich und reagiert dynamisch auf euer Verhalten. Die Levelstruktur führt euch dabei durch hochverdichtete, ländliche Schauplätze wie klaustrophobische Höfe und neblige Wälder.
Ein großer Wiederspielwert entsteht zudem durch eine innovative Randomisierung: Bei jedem Spieldurchlauf verändern sich die Fundorte von wichtigen Objekten und Quest-NPCs. Ein Schlüssel, der eben noch in einer Küchenschublade lag, befindet sich beim nächsten Versuch vielleicht im Schuppen. Diese Unvorhersehbarkeit sorgt nicht nur für extreme Spannung, sondern macht „Welken“ auch zu einem perfekten Titel für Streamer und Content Creator, da kein Walkthrough dem anderen gleicht.

Das Team
Hinter „Welken“ steht das neu gegründete Studio Gutheil aus Hamburg. Unter der Leitung von Gründer und Game Director Benjamin Gutheil agiert das Studio bewusst mit einer schlanken, agilen Kernstruktur und setzt auf ein starkes Netzwerk aus erfahrenen lokalen Partnern.
Die technische Entwicklung und Programmierung der komplexen KI-Systeme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Maximilian Götz (CEO von Amberdive Interactive und Gamecity-Alumnus), der maßgeblich zur technischen Vision in der Unreal Engine beiträgt. Für die unverwechselbare „Heimathorror“-Atmosphäre schlägt das Projekt eine Brücke zwischen Kultur und Games: Die Schriftstellerin Leona Stahlmann, unter anderem bekannt durch ihre Arbeit als Autorin für Marzahn Mon Amour, unterstützt das Projekt im narrativen Design, während der Musiker Tomas Engel zum In-House-Soundtrack und der Audioproduktion beiträgt.
Mit „Welken“ überführt Studio Gutheil die erfolgreiche, durch das „Press Start“-Stipendium geförderte Pre-Production in den nächsten Meilenstein. Das Studio verbindet Industrieerfahrung mit künstlerischem Anspruch und verfolgt das klare Ziel, sich mit hochwertigen, systemisch tiefen Horrorspielen als moderne deutsche Stimme am internationalen Indie-Markt zu etablieren.



















